Der Baupreisindex für Deutschland hat im zweiten Quartal 2026 die Marke von 126,7 Punkten erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 4,5 Prozent; gegenüber dem ersten Quartal 2026 legten die Preise um 2,6 Punkte zu.
Die Auswertung basiert auf amtlichen Bekanntmachungen der Vergabeplattformen und spiegelt die vertraglichen Gesamtwerte öffentlicher Aufträge wider. Dabei handelt es sich um Vertragswerte der gesamten Vergabe, nicht um Stückpreise oder Einzelmaterial-Kosten.
Ein wichtiger Hinweis aus der Auswertung: Wenn in einer Bekanntmachung ein bestimmtes Fabrikat genannt wird, handelt es sich um eine Vorgabe der Vergabestelle – nicht um eine Vergabeentscheidung zugunsten des Herstellers. Die Nennung eines Produktnamens in einer Ausschreibung bedeutet lediglich, dass die Vergabestelle dieses Produkt als Referenz für die geforderte Leistung anführt. Der tatsächliche Zuschlag kann an einen anderen Anbieter gehen, der ein gleichwertiges Produkt liefert.
Für Hersteller und Händler bedeutet das: Die Vergabedaten geben Aufschluss über Marktvolumina und Preisniveaus, nicht aber über Marktanteile einzelner Anbieter.
Die vollständigen Daten zum Baupreisindex stehen über die Eurostat-API zur Verfügung.


