GP Spezialtiefbau GmbH hat den Zuschlag für das Projekt „GNUE Neubau Pandemieresilienz-Zentrum Halle, Gebäude 1 (PRZ 1), Spezialtiefbau Baugrubenherstellung und -sicherung" erhalten. Auftraggeber ist das Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR. Der Auftragswert liegt bei 933.244 Euro. Die Bekanntmachung wurde am 21. September 2026 veröffentlicht.

Die Baumaßnahme erfolgt in Halle (Saale), Region DEE02. Der Leistungsumfang konzentriert sich auf die Herstellung und Sicherung einer Baugrube mit einer Aushubtiefe von 6,50 Metern, punktuell bis 8,80 Meter. Die technische Lösung kombiniert Ortbeton-Bohrpfahlwände (teils überschnitten) mit Spritzbetonausfachung und Rückverankerung mit Verpressankern. Im oberen Bereich kommt eine Trägerbohlwand mit Steckträgern und Holzausfachung zum Einsatz.

Zu den Hauptpositionen zählen Bohrpfahlwände mit insgesamt 365 Metern Großbohrung DN 880 in überschnittener Ausführung und 260 Meter Großbohrung DN 880 in aufgelöster Bauweise. Für 240 Meter ist eine Zulage für Fels bei Bohrung DN 880 vorgesehen. Die Ausfachung umfasst 160 Quadratmeter Holz und 115 Quadratmeter Spritzbeton. Für die Bohrpfahlwände sind 380 Kubikmeter Ortbeton vorgesehen, kombiniert mit 30 Tonnen Bewehrungsstahl. Die Trägerbohlwände erfordern 410 Meter Bohrung für Träger, davon 190 Meter mit Zulage für Fels. Verbauträger S235 werden mit 55 Tonnen geliefert und eingestellt, die Holzausfachung umfasst 540 Quadratmeter. Für die Rückverankerung sind 98 Stück Verpressanker vorgesehen.

Laut Bekanntmachung gehören zu den Elementen Betonarbeiten, Bewehrung, Tiefbau/Erdbau, Asphalt sowie Schadstoffsanierung/Rückbau. Die CPV-Codes der Ausschreibung lauten 45221250, 45112400, 45262212 und 45112000. Das Projekt wurde im offenen Verfahren ausgeschrieben.