ThyssenKrupp geht eine strategische Partnerschaft mit europäischen Industrieunternehmen ein, um den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Stahlproduktion voranzutreiben. Die Initiative zielt auf die Dekarbonisierung der energieintensiven Herstellung von Baustahl, der etwa für Bewehrungsstäbe nach DIN 488 oder Trägerprofile nach Eurocode 3 zum Einsatz kommt. Für die Baubranche relevant: Die CO₂-Intensität von Baustahl liegt derzeit bei rund 1,8 Tonnen CO₂ pro Tonne Stahl – Wasserstoff-basierte Direktreduktion könnte diesen Wert auf unter 0,1 Tonnen senken. Die Allianz soll zudem Europas Versorgungssicherheit bei Konstruktionsstahl stärken, einem Material mit hoher Bedeutung für tragende Strukturen im Hochbau.