Die Gespräche zwischen ThyssenKrupp und dem indischen Stahlkonzern Jindal International Steel über eine Beteiligung an thyssenkrupp Steel sind vorerst gestoppt. Nach monatelangen Verhandlungen deutet sich das Scheitern eines strategisch wichtigen Deals für Deutschlands größten Stahlhersteller an. Für die Baustoffbranche bleibt die Lage angespannt: Die kriselnde Stahlsparte kämpft mit hohen Energiekosten und verschärften CO₂-Vorgaben, während gleichzeitig die Nachfrage nach grünem Stahl für klimaneutrale Bauprojekte steigt. Ohne Kapitalzufluss oder Partner dürfte die Transformation zu CO₂-armer Produktion weiter verzögert werden – mit direkten Folgen für Verfügbarkeit und Preise dekarbonisierter Stahlprodukte im Hochbau.