Der Bauzulieferer Schöck hat mit dem Stacon® einen Querkraftdorn vorgestellt, der für den Einsatz in Betondecken und -platten konzipiert ist. Für Fachmedien im Bereich Bau und Tragwerksplanung könnte das Produkt relevant sein – sofern es technische oder normative Neuerungen mitbringt.

Querkraftdorne sind stabförmige Bewehrungselemente, die senkrecht zur Plattenebene in den Stahlbeton eingebaut werden. Sie übertragen Querkräfte zwischen benachbarten Betonbereichen und verhindern ein lokales Abscheren oder Durchstanzen – vor allem an Lasteinleitungspunkten oder Aussparungen. In Flachdecken ohne Unterzüge sind Querkraftdorne oft Teil des statischen Nachweises für die Durchstanzsicherheit um Stützen herum.

In der Praxis müssen bei der Verarbeitung mehrere Aspekte beachtet werden: Die Bewehrungsdichte im Einbaubereich muss ausreichend Platz für die Dorne lassen. Zudem ist die Einhaltung der Betondeckung entscheidend – die Dorne müssen ausreichend tief in den Beton eingebettet sein, damit die Kraftübertragung gewährleistet ist und keine Bewehrungskorrosion eintritt. Bei der Montage sollten Querkraftdorne exakt nach Bewehrungsplan positioniert werden, da Abweichungen in der Lage die statische Wirksamkeit reduzieren können.

Schöck positioniert den Stacon® als standardisierten Querkraftdorn für typische Anwendungen in Decken und Platten. Details zu Geometrie, Verankerungsform oder Werkstoff sind derzeit nicht im Detail verfügbar. Für die Planung sollten frühzeitig technische Datenblätter und Bemessungshilfen beim Hersteller angefordert werden, um die Integration in den Bewehrungsplan sicherzustellen.