Der schwedische Stahlkonzern SSAB muss die Inbetriebnahme seines neuen Lichtbogenofens am Standort Oxelösund verschieben, nachdem sich das behördliche Genehmigungsverfahren verzögert. Die Anlage ist zentraler Bestandteil der Umstellung von Hochofen- auf elektrobasierte Stahlproduktion, mit der SSAB die CO₂-Emissionen bei der Herstellung von Baustählen drastisch senken will. Für Planer und Bauherren, die auf dekarbonisierten Baustahl mit reduziertem Carbon Footprint setzen, könnte die Verzögerung Lieferengpässe bei zertifiziertem Low-Carbon-Stahl bedeuten. Die Verschiebung gefährdet zudem SSABs Zeitplan zur Markteinführung von fossilfrei produziertem Stahl, der für die Einhaltung künftiger Gebäude-CO₂-Grenzwerte nach EU-Taxonomie relevant wird.