HeidelbergCement hat einen Gestattungsvertrag für den Bezug von Fernwärme am Standort Leimen unterzeichnet. Die Zementproduktion zählt zu den energieintensivsten Prozessen der Baustoffindustrie – mit spezifischem Energiebedarf von rund 3.000 MJ/t Klinker. Fernwärme kann fossile Brennstoffe im Produktionsprozess teilweise ersetzen und die CO₂-Bilanz senken, sofern die Wärmequelle regenerativ ist. Der Schritt könnte Modellcharakter für weitere Werke haben, denn ab 2027 verschärft die EU-Taxonomy die Grenzwerte für Zementhersteller deutlich.
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