ROCKWOOL Deutschland macht auf ein vernachlässigtes Sanierungspotenzial aufmerksam: Flachdächer sind für viele Planer und Handwerker bei der energetischen Ertüchtigung von Gewerbe- und Mehrfamilienhäusern noch immer Außenseiter. Dabei können gezielt dimensionierte Dämmsysteme auf Flachdecken erhebliche Heizwärmeverluste reduzieren und damit direkt auf die Betriebskosten wirken.

Die aktuelle Pressemitteilung beleuchtet, weshalb Flachdachsanierungen trotz stockender Gebäudesanierungsquote in Deutschland unter den Radarschirm fallen. Der Grund: Viele Planer und Handwerker priorisieren Fassadensanierungen und unterschätzen das Einsparpotenzial von oben. Dabei ist die Konstruktionshöhe bei modernen Dämmverbundsystemen oft geringer als bei vertikalen Lösungen, und die Arbeitssicherheit lässt sich durch systematische Vorbereitung gewährleisten.

Für Bauherren und Facility Manager ist die Rechnung entscheidend: Flachdachsanierungen amortisieren sich schneller, wenn die richtige Dämmstoffdicke nach U-Wert-Anforderungen dimensioniert wird und Material wie Mineralwolle mit bekanntem Lambda-Wert zum Einsatz kommt. Praktiker sollten Flachdächer als eigenständigen Sanierungsposten in die Energieberatung aufnehmen – hier schlummert für viele Immobilien erhebliches Sparpotenzial.