Der französische Industriegase-Konzern Air Liquide hat seinen Auftragsbestand auf 5,5 Milliarden Euro ausgebaut. Für die Baubranche ist das insofern relevant, als Air Liquide zu den Schlüsselakteuren beim Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur zählt – etwa für klimaneutrale Stahlproduktion und CO₂-arme Zementherstellung. Beide Sektoren stehen unter erheblichem Dekarbonisierungsdruck durch die EU-Taxonomie und nationale Klimaziele. Der hohe Auftragseingang deutet darauf hin, dass energieintensive Industrien trotz volatiler Konjunktur in emissionsarme Prozesstechnik investieren – ein indirektes Signal für die Verfügbarkeit CO₂-reduzierter Baustoffe in den kommenden Jahren.
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